Hemdenbügler

Hemdenbügler – wie funktionieren Sie genau

Hemdenbügler sind beliebte Varianten der Bügelmaschinen – sind doch hauptsächlich Hemden und Blusen, die zu bügelnden Kleidungsstücke. Doch wodurch zeichnen sich Hemdenbügler aus und wodurch heben Sie sich gegen das Bügeleisen ab?

Wie funktioniert ein Hemdenbügler?

Hemdenbügler sind Bügelmaschinen mit einem Hemdenaufsatz. Mit diesem lassen sich neben Hemden auch Blusen bügeln. Das Verfahren ist immer das Gleiche. Zuerst wird das Kleidungsstück auf die Bügelmaschine gezogen, ausgerichtet und die Ärmel des Blähsacks durch die Ärmel des Kleidungsstücks gezogen. Das Kleidungsstück wird abgespannt (einige unserer Kunden verwenden lediglich die vorderen Doppelclips) und der Kragen aufgestellt und gespannt.

Die eingeschaltete Bügelmaschine drückt den Blähsack von Innen gegen das Hemd und erwärmt es gleichzeitig. Dadurch wird das Hemd gleichzeitig glatt gedrückt und über die Wärme getrocknet.

Was sind die Vorteile eines Hemdenbüglers?

Ein Hemdenbügler hat mehrere Vorteile gegenüber einem Bügeleisen. Der stärkste Vorteil ist das Bügeln an sich. Mit einem Hemdenbügler ist das Bügeln keine Arbeit mehr. Ein Hemd wird standardisiert auf die Bügelpuppe gezogen und man erhält ein ordentliches Bügelergebnis.

Während der Hemdenbügler arbeitet, muss man selber nichts machen, um das Ergebnis zu beeinflussen. So kann man während des Bügelprozesses andere Sachen machen und spart Zeit. Am Idealsten hat sich andere Hausarbeit herausgestellt, wie das Ausräumen der Spülmaschine oder das Aufhängen der Wäsche.

Bügelpuppen arbeiten mit relativ niedrigen Temperaturen von maximal 65°C. Dies ist wesentlich geringer als die Temperatur eines Bügeleisens von 220°C. Diese geringere Temperatur sorgt nicht nur für eine Energieeinsparung, sondern auch für eine schonende Behandlung des Stoffes. Glanzstellen können bei 65°C nicht entstehen, bei 220°C schon.

Was sind die Grenzen eines Hemdenbüglers?

Durch die Standardisierung des Bügelprozesses ergeben sich Grenzen zu dem Bügeleisen. Das Aufblasen des Hemdes von Innen führt dazu, dass keine Falten in dem Stoff bleiben. Auch keine definierten Knicke in den Ärmeln. Wenn solche Knicke erwünscht sind, muss man noch einmal mit dem Bügeleisen an den Stoff.

Stoffe, die dehnbar sind, können nicht mit dem Hemdenbügler gebügelt werden. Von daher können T-Shirts – die aus Jerseystoffen gefertigt werden – beim Bügeln ausgedehnt werden. Glücklicherweise müssen solche Stoffe nicht gebügelt werden. Denn es gibt einen spannenden Zusammenhang zwischen der Dehnbarkeit und der Faltenanfälligkeit von Stoffen: Nicht dehnbare Stoffe neigen zum Knittern; dehnbare Stoffe hingegen neigen kaum zum Faltenwurf. So kann man diese einmal nass ausschlagen und zum Trocknen aufhängen.

Zum Hemdenbügeln sind also Hemdenbügler ideal. Sie ersparen eine Menge Zeit und liefern ein standardisiertes Bügelergebnis.

1 Gedanke zu “Hemdenbügler – wie funktionieren Sie genau

  1. Ein Vorher – Nachher Vergleich sieht schon vielversprechend aus. SIcher nichts für alle, die total glatte Hemden brauchen, aber für Studenten super

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