Unterhemd

Streitpunkt Unterhemd – was trägt Mann unter dem Hemd

Stil oder Komfort – was ist wichtiger? Diese Frage wird gerade bei dem Thema Unterhemd sehr wichtig. Es gibt sehr unterschiedliche Meinungen, was und wie etwas getragen werden darf unter einem Hemd. Oder auch, ob überhaupt etwas unter einem Hemd getragen werden darf. Wir gehen auf die einzelnen Optionen der Unterhemden ein. Dies sind klassische Feinripp-Unterhemden, T-Shirts, Spezialunterhemden oder kein Unterhemd.

Der Klassiker: Feinripp-Unterhemden

Jeder kennt die Unterhemden aus Feinripp, die teilweise auch unter dem Namen „Wifebeater“ laufen. Diese sehr klassischen Unterhemden führen nicht zu einem Abdruck unter dem Langärmel des Hemdes und wärmen den Träger im Rumpfbereich. Was sie allerdings nicht bieten ist ein Schwitzschutz unter den Achseln. Also können diese Kleidungsstücke eher etwas für den Winter sein und sind eher nachteilig im Sommer.

Der Pragmatische: T-Shirts als Unterhemden

T-Shirts sind recht einfache Kleidungsstücke und gerade im Freizeitbereich sehr verbreitet. Sie werden aber auch sehr gerne unter einem Hemd getragen. Dies hat mehrere Gründe. Einmal wäre da die Verfügbarkeit und das angenehme Tragegefühl. Ein T-Shirt kann sich bei einem engen Hemdärmel unter diesem abzeichnen und auch ein hoher Kragen kann teilweise unter dem Hemd zu sehen sein. Auf diese Punkte ist bei dem T-Shirt zu achten. Mit einem V-Ausschnitt kann der Fauxpas vermieden werden. Es versteht sich von selbst, dass man mit Motivhemden, die unter dem Hemd durchscheinen, eher nicht als stilsicher ankommt. Ein weiterer Vorteil von T-Shirts kann das Auffangen von Schweiß unter den Achseln sein. Gerade wenn man nur zu geringem Schwitzen neigt, kann dies ein großer Vorteil sein.

Der Innovative: Spezialunterhemden

In letzter Zeit tauchen immer mehr spezielle Unterhemden auf, die bestimmte Funktionen haben. Dies können hautfarbene enganliegende Unterhemden sein oder Unterhemden die besonders gut vor Schweiß unter den Achseln schützen.

“Unsichtbares Unterhemd”

Mit diesem enganliegenden Unterhemd soll überhaupt kein Unterhemd zu sehen sein. Man sollte allerdings auf seinen Hautton achten. Und auch hier kann ein tiefer Ausschnitt von Vorteil sein.

“Anti-Schweiß Unterhemd”

Bei diesen speziellen Unterhemden wird der Schweiß von der Achsel weg transportiert und auf eine größere Fläche verteilt. So kann man auf die unangenehmen Schweißabdrücke verzichten.

Der Purist: Kein Unterhemd

Gerade im Sommer ist dies eine einfache Option. Weniger ist da oft mehr und ein klassisches Baumwollhemd hat mit seinem glatten Stoff oft ein sehr angenehmes Tragegefühl. Die Gefahr, dass ein Unterhemd durchscheint gibt es logischerweise nicht und man muss sich daher auch wegen Stil und Komfort keine Gedanken machen. Im Winter kann als Alternative zum Drunterziehen auch eine Weste, Jacke oder ein Pullunder drüber gezogen werden. Dies wärmt auch.

Fazit – Vielfalt der Unterhemden

Das Thema Unterhemden ist zunächst vielfältiger als man vermutet. Allerdings ist ein großer Aufwand oft nicht notwendig. So kann man mit monofarbenen hellen T-Shirts mit V-Ausschnitt ein Kleidungsstück in mehrfacher Funktion nutzen.

 

6 Gedanken zu “Streitpunkt Unterhemd – was trägt Mann unter dem Hemd

  1. Wenn es nicht gerade
    Minus-Grade sind, trage ich kein Unterhemd.
    Der „Brustpanzer“ stört mich einfach; fühle
    mich eingeengt. Im Freundes- und Kollegenkreis
    gehen die Meinungen auseinander, von …“ein richtiger Mann trägt kein
    Unterhemd“ bis zu „ein Unterhemd gehört unter ein richtiges Hemd…“
    Was meinen meine Mit-Männer? Was tragt ihr (nicht)?
    Gruß aus Berlin

  2. Ein , in meinem Fall T Shirt, ist Pflicht . Auch wenn sich heutzutage die Männer die Achseln rasieren, entsteht bei mir, wie auch bei vielen Anderen, ein Bakterien Paradies durch Schweiß und Wärme. Abhilfe, kurzfristig, ein Deo Roller. Aber der hält nicht den ganzen Tag. Also riecht, teilweise stinkt, es am Abend, wenn man keine Gelegenheit hatte sich frisch zu machen, brutal. Nicht männlich. Zum deo Roller sei gesagt: Leute, versucht mit dem Roller die Bakterien zu töten, nicht zu überstinken..

  3. Moin,
    also für mich gehört immer ein klassisches Unterhemd unter ein Oberhemd, egal ob aus Fein- oder Doppelripp. Das Oberhemd sitz mit Unterhemd bei mir einfach besser. Mir ist egal, ob sich das Unterhemd abzeichnet oder ob es durchscheint. Optisch gefällt es mir nicht, wenn das Oberhemd am verschwitzen Oberkörper klebt. Unter den Achseln schwitze ich kaum, sodass sich so gut wie nichts an Schweizflecken abzeichnet. Insofern ist ein Unterhemd genau richtig für mich.
    Gut, nun argumentieren einige Männer damit, dass bei Hitze, die eine Lage mehr an Stoff zu einem vermehrten Schwitzen führt, das kann ich von mir nun wahrlich nicht behaupten. Mir gibt das Unterhemd bei Hitze Sicherheit. In der Übergangszeit muss ich nicht gleich zum Pullover greifen und im Winter steht es für mich außer Frage kein Unterhemd zu tragen. Vielleicht ist es eine Frage der Souveränität wie man zu klassischen Unterhemden steht und ob man sie trägt. In diesem Sommer ist mir aufgefallen, dass Männer wieder vermehrt klassische Unterhemden tragen, sogar unter weißen Oberhemden. Vielleicht verliert sich ja das negativ anhaftende Image.

  4. Hat jemand Erfahrungen mit den unsichtbaren Unterhemden von Schaufenberger?? Ich habe diese Unterhemden in Hautfarbe im Webshop von schaufenberger und natürlich bei Amazon gefunden.

  5. Ein Unterhemd zieh‘ ich nicht an,
    ich bin kein Unterhemdenmann.

    Ein Unterhemd, da brauch‘ ich nicht,
    das ist ja auch nicht meine Pflicht.

    Ein Unterhemd, das ist Luxus,
    drum trag‘ ich es auch nicht im Bus.

    Ein Unterhemd, das ist ein Graus,
    drum hab‘ ich auch keines zu Haus.

    Mit Unterhemd, da werd‘ ich krank,
    drum hab‘ ich kein’s im Kleiderschrank.

    Ich lauf‘ durch’s Leben ungehemmt
    ja alweil ohne Unterhemd.

    Und ohne Unterhemd im Schrank,
    da bin ich glücklich, Gott sei Dank.

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